Deutsche sollten Aktien kaufen

Der Deutsche legt sein Geld immer noch am liebsten in die Bank. Doch seit es dort keine Zinsen mehr gibt, schauen sich immer mehr Sparer nach neuen Möglichkeiten an, ihr hart verdientes Geld so sicher wie möglich anzulegen. Die Banken und Sparkassen erhöhen mit Zinsen, die sogar Positivzinsen sein können, den Druck auf die Kunden: Wer nicht investiert, muss bluten.

Die sicherste Methode ist nach wie vor, festverzinsliche Papiere zu erwerben, denn hier besteht so gut wie kein Risiko, das Geld zu verlieren. Vor allem die Staatsanleihen sind sicher, weshalb auch viele Deutsche diese jetzt erwerben.

Aber langfristig sind auch Aktien keine schlechte Anlage vor allem für junge Menschen, wie Henning Jauernig und Katja Braun in einem Beitrag für den Spiegel gerade dargelegt haben. Sie rechnen vor, dass wenn jemand im Jahr 2000 jeden Monat 100 Euro in einem breit aufgestellten Aktiendepot investiert hat, bekam 15 Jahre später stolze 32.000 Euro ausbezahlt. Und das, obwohl es in der Zwischenzeit zwei große Börsenkrisen gegeben hat.

Zeitraum von 15 Jahren ist ideal

Die Frage ist nur, ob die Generation Handy mit ihrer recht kurzen Aufmerksamkeitsspanne in der Lage ist, auch langfristig zu denken. Kein 20-jähriger, aber auch kein 30-jähriger will das Wort Rente hören, und viele wissen, dass lange Planungszeiträume heute nicht mehr zeitgemäß sind. Dennoch gehören heute gut geführte Aktienfonds zu den Bestperformern. Viele der Aktiensparpläne entwickeln sich mit den richtigem Portfolio prächtig.Wwer mit 25 Jahren anfängt, monatlich 100 Euro einzuzahlen, kann mit 55 Jahren bereits über 100.000 Euro bei einer jährlichen Rate von 5 Prozent angesammelt haben.

Ein anderer Grund warum Aktieninvestitionen durchaus sicher sind, ist die Weltwirtschaft. Diese wächst stetig, auch wenn es einmal kleine Rückschläge gibt. Wer sein Aktiendepot breit aufstellt und in Firmen investiert, die langfristige Pläne und Strategien haben sowie eine bestimmte Marktgröße, der wird sicherlich Erfolg haben. Gerade die DAX-Unternehmen werden nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden.